Industrie nach dem Zweiten Weltkrieg
10. Industriegeschichtliches Kolloquium
11. April 2026 - 10.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Deutsches Erdölmuseum Wietze
Schwarzer Weg 7–9
29323 Wietze
Teilnahme nach Anmeldung
Teilnahmegebühr 20,00 Euro für Verpflegung, Kaffee, Tee, Begleitbroschüre
Bitte beachten: Die Teilnahmegebühr muss bis zum 02. April 2026 per Banküberweisung gezahlt werden.
Alle erforderlichen Informationen enthält das Anmeldeformular.
Zum Kontext:
Am 11. April 2026 findet im Deutschen Erdölmuseum in Wietze das zehnte Industriegeschichtliche Kolloquium des Netzwerks Industriekultur Niedersachsen statt.
Die Reihe begann im Jahr 2012 im Museum auf dem Burghof Springe. „Industriegeschichte im mittleren Niedersachsen“ lautete der Titel.
Dieser ersten Tagung lag der Ansatz zugrunde, industriegeschichtliche Themen auf populärwissenschaftliche Art zu erörtern und damit sowohl Fachpublikum als auch Laien anzusprechen. Im Hinblick auf die letztgenannte Gruppe bestand außerdem die Intention, die Wichtigkeit der Quellenkritik für die geschichtswissenschaftliche Forschung zu betonen – jeweils mit Bezug auf ein konkretes Beispiel.Da die Methodik sich als praktikabel und erfolgreich erwies, bildete sie gleichsam die Matrix für alle Folgeveranstaltungen.
Die über längere Zeit bestehende Gepflogenheit, Kurzvorstellungen von Museen und musealen Einrichtungen ins Tagungsprogramm aufzunehmen besteht inzwischen nicht mehr. Hauptsächlich zeitökonomische Gründe sind dafür maßgeblich.
Die Inhalte sämtlicher Kolloquien sind in Tagungsbänden verschriftlicht, die zum Termin der jeweiligen Veranstaltung vorlagen.
Nach 2017 findet nun zum zweiten Mal ein Kolloquium im Deutschen Erdölmuseum in Wietze statt. Ging es seinerzeit um das Thema „Industrie und Mobilität“, steht jetzt die Situation der Industrie in Norddeutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf der Agenda.
Kali und Salz in Niedersachsen
Begleitpublikation zum 9. Industriegeschichtlichen Kolloquium
Am 22. März 2025 fand in Ronnenberg das 9. Industriegeschichtliche Kolloquium des Netzwerks Industriekultur Niedersachsen statt. Thema der Tagung waren unterschiedliche Aspekte der Gewinnung und Nutzung von Stein- und Kalisalzen im Gebiet des heutigen Bundeslandes Niedersachsen. Gegenstand der Referate war die Geschichte mittelalterlicher Salinen ebenso wie die Ära der industriellen Verarbeitung von Kali.
Die Begleitpublikation dokumentiert die Vorträge. Das Heft hat 56 Seiten und kostet 5,00 Euro zzgl. Versand. Es ist erhältlich beim Verlag ecrivir - die textmacher gmbh, Hannover - Bestelladresse: mail@ecrivir.de - und im Buchhandel.
10 Jahre Netzwerk Industriekultur Niedersachsen
Das Netzwerk Industriekultur Niedersachsen e. V. besteht inzwischen zehn Jahre, ein guter Grund, mit Vereinsmitgliedern und Gästen zu feiern. Die Veranstaltung am 11. August im Museum am Hüttenstollen verband wissenschaftliche Information mit der Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen oder zu vertiefen. Prof. em. Carl-Hans Hauptmeyer präsentierte Strukturen der niedersächsischen Wirtschaftsgeschichte, Dr. Katrin Holthaus (Museum Glashütte Gernheim) beschäftigte sich mit der Theorie der Industriekultur und der Vereinsvorsitzende Dr. Olaf Grohmann mit Vergangenheit und Zukunft des Vereins – eine gute Basis für die abschließende Plenumsdiskussion. Und in den Pausen war Zeit für viele gute Gespräche sowie für Essen und Trinken.
Mauersteine und Dachziegel für Hannover
Dieses industriegeschichtliche und ausgesprochen interessante Thema behandelt ein Aufsatz von F.-J. Harms in Band 164/165 der Schriftenreihe der Naturhistorischen Gesellschaft Hannover.
Der 2023 erschienene Band enthält drei weitere, kürzere Artikel über die Fassadensteine der Margarethenkirche in Gehrden, den Steinbruch Eulenflucht im Süntel und Hermann Löns’ „Quintär“. Die Publikation kann unter info@N-G-H.org bestellt werden.
Dokumentation des Kolloquiums
Industrie und Archäologie
Industrie und Archäologie lautete der Titel des industriegeschichtlichen Kolloquiums 2013. Damit verbindet sich die Absicht, Fragestellungen der Archäologie und der Industrie- geschichtsforschung zu verknüpfen, über Gemeinsames und Trennendes zu diskutieren, interdisziplinäre Ansätze zu finden. Die Autoren der Beiträge stellen die Notwendigkeit industriearchäologischer Forschungen im mittleren Niedersachsen heraus, schildern die Schwierigkeiten, die mit dem Erhalt eines Industriedenkmals verbunden sind, beschreiben Möglichkeiten der Vermittlung industriegeschichtlichen Wissens an Laien und betonen die Wichtigkeit der quellenkritischen Methode für die geschichtswissenschaftliche Forschung.
Das Heft kostet 6,00 Euro zzgl. Versand. Bezugsadresse: ecrivir - die textmacher gmbh, Hansteinstraße 3, 30419 Hannover, Tel 0511-8072086, mail@ecrivir.de
Begleitheft: Industrie nach der Revolution
8. Industriegeschichtliches Kolloquium
Das Begleitheft zum 8. Industriegeschichtlichen Kolloquium des Netzwerks Industriekultur im mittleren Niedersachsen e. V. ist weiterhin erhältlich. Themenschwerpunkt: „Industrie nach der Revolution“. Die Referate - alle mit regionalem Bezug - werden auf 63 Seiten dokumentiert. Das Heft kostet 6,00 Euro zzgl. Versand. Bezugsadresse: ecrivir - die textmacher gmbh, mail@ecrivir.de
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