Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e.V.
Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e.V.

"10 Fotos im Eisenhammer" 10. Juni bis 27. Oktober 2019

 

Vernissage am 10. Juni 2019 im "Oberen Eisenhammer" Exten,

Beginn 11.00 Uhr

Schachtgebäude (Malakowturm) in Nienstädt, Foto: Hartmut Möller, 2019

10 Fotos im Eisenhammer

Ein historischer Eisenhammer – eine Blankschmiede – ist kein gewöhnlicher Ort für eine Fotoausstellung und genau das entspricht der Intention der Fotografen.

Die Ausstellung „10 Fotos im Eisenhammer“ ist der zweite Baustein eines größeren Projekts, das den Arbeitstitel „Montanregion Mittelniedersachsen“ trägt. Im Fokus dieses Vorhabens stehen bergbauhistorische Relikte der Region nördlich des Harzes; einerseits, um deren Vorhandensein zu dokumentieren, andererseits, um zu belegen, dass Bergbau und Rohstoffverarbeitung hier eine lange Geschichte haben, deren Spuren noch zu finden sind. Die Suche und Dokumentation ist ein interessantes und zugleich lohnendes Unterfangen, vor allem, wenn neben das Erinnern auch der didaktische Anspruch tritt, für die Zukunft Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Drei weitere Bausteine, vorgestellt an anderen Orten, werden der aktuellen Präsentation folgen. Endziel des Projekts ist eine Gesamtschau in Form einer Wanderausstellung, zur der auch ein ausführlicher Katalog vorliegt.

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts erlebte die Produktion von Eisenwaren in Exten eine Phase der Hochkonjunktur. Sieben Eisenhämmer und drei Messerschmieden fertigten Sensen, Spaten, Schaufeln, Äxte, Beile sowie Messer und Gabeln. Um 1910 existierten nur noch zwei Eisenhämmer. Der „Obere Eisenhammer“ arbeitete bis 1964, der „Untere Eisenhammer“ stellte bis 2004 Spaten und Hacken her. Heute bewahrt und präsentiert der Verein für Heimatpflege und Kultur Exten e.V.die beiden Eisenhämmer als, nicht nur aufgrund ihres Alters, historisch bedeutsame Industriedenkmale. 

„10 Fotos im Eisenhammer“ ist ein Projekt des Netzwerks Industriekultur im mittleren Niedersachsen e. V. in Kooperation mit dem Verein für Heimatpflege und Kultur Exten e. V. Die Fotos sind vom 10. Juni bis zum 27. Oktober 2019 im „Oberen Eisenhammer“ in Exten zu sehen.

 

Industriemuseum „Oberer Eisenhammer“

Am Eisenhammer 12

31737 Rinteln-Exten

 

Öffnungszeiten: jeden 1. und 3. Sonntag 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr und auf Anfrage

 

Eintritt: Spenden erbeten

 

www.heimatverein-exten.de

info@heimatverein-exten.de

Tel.: 05751-2401

 

Hinweis: Bitte parken Sie auf dem Parkplatz am „Unteren Eisenhammer“ und folgen Sie der Beschilderung in die „Ossenbeeke“. Nach etwa 10 Gehminuten erreichen Sie den

„Oberen Eisenhammer“.

 

"10 Fotos im Eisenhammer"
Folder zur Ausstellung im "Oberen Eisenhammer" Exten
Montanregion_2_web.pdf
PDF-Dokument [1.9 MB]
Detail der verfallenden ehemaligen Brikettfabrik Obernkirchen. Foto: Olaf Grohmann
10 Fotos unter Tage
Folder zur Ausstellung im Hüttenstollen Salzhemmendorf/Osterwald
18_08_10_10_fotos_folder.pdf
PDF-Dokument [1.5 MB]

10 Fotos unter Tage

Die Grundstrecke des Förderstollens eines ehemaligen Steinkohlenbergwerks ist ein ungewöhnlicher und zugleich reizvoller Ort für eine Fotoausstellung – vor allem, wenn beides verbindende Elemente existieren. Als authentischer Überrest aus dem 19. Jahrhundert veranschaulicht der Hüttenstollen die Entstehung kleinräumiger peripherer Industriereviere, deren Existenz die Zentralisierung der Massenproduktion nach wenigen Jahrzehnten ein Ende setzte. Die zehn unter Tage präsentierten Schwarzweißfotografien zeigen andere Objekte der Industriekultur aus dem Montansektor – in Betrieb befindliche, transformierte und verfallende.

Die Ausstellung „10 Fotos unter Tage“ ist der erste Baustein eines größeren Projekts, das den Arbeitstitel „Montanregion Mittelniedersachsen“ trägt. Im Fokus dieses Vorhabens stehen bergbauhistorische Relikte der Region nördlich des Harzes; einerseits, um deren Vorhandensein zu dokumentieren, andererseits, um zu belegen, dass Bergbau und Rohstoffverarbeitung hier eine lange Geschichte haben, deren Spuren noch zu finden sind. Die Suche und Dokumentation ist ein interessantes und zugleich lohnendes Unterfangen, vor allem, wenn neben das Erinnern auch der didaktische Anspruch tritt, für die Zukunft Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen. Vier weitere Bausteine, vorgestellt an anderen Orten, werden der aktuellen Präsentation folgen. Endziel des Projekts ist eine Gesamtschau in Form einer Wanderausstellung, zur der auch ein ausführlicher Katalog vorliegt.

 

 

_______________________________________________________________

 

Relikte

Das Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e. V. zeichnet verantwortlich für die Fotoausstellung „Relikte“. Mit ihr will es auf die industrielle Vergangenheit unserer Region aufmerksam machen. 30 Schwarzweißfotos zeigen Objekte, die im Dreieck Hannover–Hameln–Hildesheim zu finden sind: noch genutzte Industrieanlagen, Verkehrsbauten, Ruinen, architektonische Details - Relikte einer historisch kurzen aber dennoch wirkungsmächtigen Ära.

 

Das Projekt ist als Wanderausstellung konzipiert und kann ausgeliehen werden. Die Leihgebühr beträgt 350,00 Euro, hinzu kommen gegebenenfalls Verpackungs- und Transportkosten. Eine Versicherung für die Dauer der Präsentation ist obligatorisch.

 

Kontakt: info@industriekultur-niedersachsen.de 

 

Fotoausstellung "Relikte"
Das Begleitheft zur Ausstellung
begleitheft_relikte.pdf
PDF-Dokument [554.0 KB]
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Netzwerk Industriekultur im mittleren Niedersachsen e.V.